SV Edelweiß Arnstedt e.V.

Edelweiße Historie - vor 11 Jahren gegen FSV Hettstedt

Admin Arnstedt, 22.03.2020

Edelweiße Historie - vor 11 Jahren gegen FSV Hettstedt

"Mit so vielen Zuschauern hatte niemand gerechnet"
 
Vor elf Jahren duellierten sich der FSV Hettstedt und der SV Edelweiß Arnstedt vor einer überwältigenden Kulisse
Den 22. März 2009 werden alle Beteiligten der Landesliga-Begegnung FSV Hettstedt gegen SV Edelweiß Arnstedt so schnell nicht vergessen. Zum Derby des 17. Spieltags der Mitte-Staffel pilgerten heute vor elf Jahren knapp 900 Zuschauer ins Stadion am Hölzchen und bekamen dort ein intensives und stimmungsvolles Duell zu sehen.

"Das Spiel ist schon ein paar Tage her, aber ganz ehrlich kann ich mich noch gut erinnern. Es war ein Derby, wie es nicht besser hätte laufen können. Das Wetter war super und das Spiel musste 15 Minuten später angepfiffen werden. Ich glaube, mit so vielen Zuschauern hatte niemand gerechnet", berichtet Sebastian Schmidt, der damals für die Gäste aus Arnstedt auf dem Platz stand.

Nicht nur das, Schmidt war es auch, der den Torreigen vor 880 gezählten Besuchern eröffnete. Mit seinem Treffer in der 18. Minuten brachte der damals 22-Jährige die Edelweißen in Front. "Vom Spielverlauf lief es auch super. Das schnelle Tor war für unser Spiel echt wichtig. Somit lief es für uns in die richtige Richtung", weiß Schmidt, der heute für den Nietlebener SV Askania in der Landesklasse 6 kickt. Nach dem Seitenwechsel zog Arnstedt dann schnell mit einem Doppelschlag durch Ronny Braune und Danny Koge - die ironischerweise beide später noch für Hettstedt spielen sollten - vorentscheidend auf 3:0 davon. Enrico Mania, der noch heute dem Arnstedter Kader angehört, stellte drei Minuten vor Ultimo schließlich den 4:0-Endstand her.

"Es war ein echt hart umkämpftes Spiel, was von rassigen Zweikämpfen geprägt, und auch nicht immer fair war. Mit Dieter König beim FSV und Horst Heißler auf unserer Seite waren auch zwei Trainer am Spielfeldrand, die sehr viel Emotionen mit rein gebracht haben", erinnert sich Schmidt an diese besondere Begegnung. Mit den Edelweißen beendete der Angreifer die Saison letzten Endes auf Rang sechs. Weil der FSV Hettstedt mit Platz neun ebenfalls die Klasse hielt, kam es auch im Jahr darauf zu stimmungsvollen Derbys beider Kontrahenten. 

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Quelle:FuPa