SV Edelweiß Arnstedt e.V.

1.Mannschaft : Spielbericht Verbandsliga, 19.ST (2015/2016)

SV Edelweiß Arnstedt   BSV Halle-Ammendorf
SV Edelweiß Arnstedt 1 : 1 BSV Halle-Ammendorf
(0 : 0)
1.Mannschaft   ::   Verbandsliga   ::   19.ST   ::   12.03.2016 (14:00 Uhr)

Spielstatistik

Tore

Matthias Härtl

Assists

Enrico Mania

Gelbe Karten

Matthias Härtl, Peter Freund, Marcel Großmann

Zuschauer

160

Torfolge

1:0 (63.min) - Matthias Härtl per Kopfball (Enrico Mania)
1:1 (66.min) - BSV Halle-Ammendorf per Kopfball

Verbandsligist Edelweiß Arnstedt Unentschieden gegen BSV Ammendorf

Weder Edelweiß Arnstedt noch der BSV Ammendorf konnten die Amsdorfer Steilvorlage vom 3:0 über Spitzenreiter Imo Merseburg nutzen.Vor 160 Zuschauern in der Arnstedter Edelweiß-Arena hieß es im Duell Vierter gegen Dritter 1:1. „Wenn wir den Fehler nicht machen, landet Ammendorf heute keinen Treffer“, sagte Axel Dammann. Machten die Edelweißen aber in der 66. Minute, als sie den Ball nach einem Freistoß nicht aus der Gefahrenzone bekamen und Stefan Kominek per Kopf ausglich. Zwei Minuten zuvor hatte Matthias Härtl die Edelweißen in Führung gebracht. Ebenfalls per Kopf. Allerdings nach einem Eckball, hereingegeben von Enrico Mania. Da konnte sich Härtl endlich mal von einem seiner Bewacher lösen. Ansonsten stand ihm vornehmlich David Sieber quasi auf den Füßen. Auf den Füßen stehen, das war ein Motto des Spiels. Laufen bis zum Umfallen ein anderes.

„So eine intensive Partie mit so vielen Zweikämpfen habe ich schon lange nicht mehr gesehen“, sagte Wolfgang Munke, Bezirkspokalsieger 1966 mit Stahl Walzwerk Hettstedt, in der Halbzeitpause. Allerdings hatten er und die anderen 159 Zuschauer bis dahin auch kaum eine Chance gesehen. Marcel Keitels Freistoß, den Tobias Witte mit den Fingerspitzen über die Latte lenkte, war die einzige echte Chance für Ammendorf.

Die Arnstedter wurden erst nach einer halben Stunde richtig gefährlich, als sich Victor-Ramon Roldan-Arias auf der linken Seite gegen Keitel durchsetzte, seine scharfe Eingabe aber nicht verwertet werden konnte. Ansonsten neutralisierten sich beide Teams im Mittelfeld und die Angreifer waren in guten Händen. Härtl sah sich meist von zwei oder drei Gegenspielern umringt. Auf der anderen Seite fand Georg Ströhl, der 2012 ein kurzes Intermezzo in Arnstedt hatte, überhaupt nicht statt. Nach der Pause wurde es kaum anders, was Chancen angeht. Gleichwohl kam Edelweiß wacher aus den Kabinen.Nach 63 Minuten dann Arnstedts erster echter Torschuss durch Nils Kauffmann, den Ammendorfs Keeper Norbert Guth zur Ecke lenkte. Und dann landete der Ball genau auf dem Kopf Härtls und es hieß 1:0. Der Jubel wollte kein Ende nehmen, zumal sich in Arnstedt herumgesprochen hatte, dass Amsdorf gegen Imo Merseburg führt. Doch wie gewonnen, so zerronnen.

Ob der Freistoß, in dessen Folge der Ausgleich fiel, berechtigt war, sei dahin gestellt. Schiedsrichter Tobias Janke (Magdeburg) hat so entschieden und die Edelweißen haben in der folgenden Szene nicht aufgepasst. Kominek profitierte. Dennoch: Arnstedt hätte als Sieger vom Platz gehen können. Nach dem schönsten Spielzug der Partie über Roldan-Arias und Härtl kam Lucas Einenkel an der Strafraumgrenze in gute Schussposition, knallte das Leder aber über Guths Kasten. „In einem Spiel, wo wir wenig Chancen kriegen, müssen wir mehr aus solchen Dingern machen“, sagte Mäzen Lutz Kegel.Und er sagte auch etwas zur Zukunft. „Wir planen zweigleisig und geben im April auch die Meldung für die Oberliga ab“, so Kegel. Betreuer Dammann konnte da nur beipflichten: „Klar. Sonst stehen wir im Juni vorn und dann gucken wir uns an und fragen uns, warum. Aber bis dahin ist noch ein weiter Weg. Jetzt haben wir vier Punkte Rückstand auf den Tabellenführer. Das ist nicht unaufholbar.“ Den Platz an der Sonne hat nun vorerst Aufsteiger SV Merseburg 99 inne. (mz)


Quelle: MZ

Fotos vom Spiel


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